Städtische Kohle raus aus der Kohle

Veröffentlicht am 27.04.2018 in Kommunalpolitik

Die Stadt Bonn soll sukzessive ihre Gelder aus Finanzanlagen, die nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind, abziehen. Das empfehlen der Finanz- und der Umweltausschuss dem Rat der Stadt Bonn jeweils einstimmig auf Initiative der SPD-Fraktion.

Nach dieser großen Einigkeit der Fachausschüsse wird der Rat am 3. Mai den Entschluss fassen und den Weg frei machen, das städtische Geld sauber und nachhaltig anzulegen. Die Stadt Bonn muss für die Renten und Pensionen ihrer Beamtinnen und Beamten Rücklagen bilden und dies geschieht mit Hilfe von Renten- und Pensionsfonds. Häufig investieren diese Fonds auch in Unternehmen, die auf Atomkraft oder fossile und klimaschädliche Energien setzen.

„Die UN-Klimastadt Bonn schließt sich endlich den Kommunen an, die ihre Anlagenstrategie nicht nur ethisch-sozial ausrichten, sondern auch nachhaltig“, freut sich Dr. Stephan Eickschen, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion.

Eickschen weiter: „Die einzelne Kommune hat nicht viele Möglichkeiten positiv auf das weltweite Klima einzuwirken. Neben der Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen, etwa durch einen städtischen Fuhrpark mit emissionslosem Antrieb, ist die Anlagestrategie der beste Weg, wie eine Stadt Einfluss nehmen kann.“ So entstehe Druck auf die entsprechenden Unternehmen, sich den nachhaltigen Wirtschaftszweigen zuzuwenden. „Gut ist auch, dass die Fachausschüsse den Ausstieg einstimmig beschlossen haben. Dies kann sowohl in die Stadt als auch über die Stadtgrenzen hinaus Vorbildwirkung haben, es uns gleich zu tun.“

Für Bärbel Richter, Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, bedeutet dies keinen Nachteil für die Wirtschaftlichkeit der städtischen Finanzanlagen: „Wir wollen keinen Wechsel mit der Brechstange, sondern Schritt für Schritt. Dies ist schon allein deshalb wichtig, weil die Renten- und Pensionszahlungen an die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesichert sein müssen. Daher setzen wir uns für den sogenannten ‚Best in Class‘-Ansatz ein. Das heißt, die Finanzanlagen der Stadt werden jeweils auf die Unternehmen ausgerichtet, die den städtischen Nachhaltigkeitskriterien aktuell am besten entsprechen. Die Unternehmen sind so auch gefordert, sich weiterzuentwickeln und immer nachhaltiger zu arbeiten, und gleichzeitig hält die Stadt Bonn die Maßgaben der Wirtschaftlichkeit bei ihren Investitionen ein.“

 
 

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