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Ernesto Harder
Vorsitzender der Bonner SPD
UnterbezirkStadtwerke müssen erneuerbare und dezentrale Stromerzeugung ausbauen
Pressemitteilung
Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber ist skeptisch, ob zusätzliche Stromerzeugung am Standort des Heizkraftwerks Süd errichtet werden sollte. "Mit dem Neubau an der Karlstraße, der Beteiligung am Kohlekraftwerk Lünen und dem Anteil am Gaskraftwerk Hamm decken wir Ende des Jahres 70% des Bonner Strombedarfs aus fossilen Quellen bzw. aus Dampf der Müllverbrennungsanlage. Jetzt muss endlich die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien forciert werden", fordert Kelber, der als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Berlin auch für Energiepolitik zuständig ist.
Kelber erinnert daran, dass die Stadtwerke über ihre Kooperation mit Trianel bisher nur entfernt liegende Projekte der Erneuerbaren Energien wie z.B. einen Offshore-Windpark vorantreiben. "Mir fehlt der Nachdruck, im Rheinland, dem Bergischen Land, der Eifel oder dem Westerwald voranzukommen. Und was ist z.B. mit vernetzten, stromgeführten Mini-Blockheizkraftwerken in eintausend Bonner Kellern? Wir brauchen dringend eine erneute Strategiediskussion in den Bonner Stadtwerken", ist Kelber überzeugt.
Veröffentlicht am 14.02.2012
UnterbezirkSPD Bonn verleiht Laetitia 2012 an Frau Steffi Caspary
Bonn. Zum zweiten Mal nach 2011 hat die SPD Bonn die „Laetitia“ als Auszeichnung für besonderes soziales Engagement im und ausserhalb des Karnevals verliehen. Die Preisträgerin 2012 ist die Kinderprinzenpaarführerin Steffi Caspary aus Bad Godesberg. Frau Caspary ist Präsidiumsmitglied des Festausschuss Godesberger Karneval e.V. und Sprecherin der Kinderkommendanten Bad Godesberg. „ Die Jury hat Frau Caspary die ‚Laetitia 2012‘ zugesprochen, da sie sich auch außerhalb des Karnevals für ihre Karnevalskinder einsetzt und viele Freizeitangebote organisiert“, so Ernesto Harder, Vorsitzender der SPD Bonn.
Herauszuheben ist auch Ihr Engagement für einen Karneval ohne Alkohol. „Karneval macht Spass ohne Alkohol“ ist ihr Motto.
Verliehen wurde die Laetitia 2012 im Rahmen des Tollitätenempfangs der SPD Ratsfraktion im Rathaus.
Aus zahlreichen Vorschlägen haben die Jury-Mitglieder Jutta Jülich (Godesia 2010/2011), Wencke Höhner (LiKüRa 2010/2011) und Christoph Schada (Bonner Prinz 2010/2011) die Preisträgerin ausgesucht. Die „Laetitia“ ist nicht nur die Göttin der Freude, sondern auch die Vorläuferin der „Bonna“. Entworfen hat die Laetitia, eine Bronzeskulptur, der Bonner Künstler Friedemann Sander.
Veröffentlicht am 07.02.2012
BundespolitikKultur für alle! Bundes-SPD unterstützt "Bonn inklusiv" mit Antrag in leichter Sprache
Pressemitteilung
"Die Politikerinnen und Politiker der SPD wollen, dass alle Menschen überall mitmachen können. Sie wollen Kultur für alle," so beginnt der Antrag der SPD-Bundestagsfraktion, mit dem die UN-Behindertenrechtskonvention für den Bereich Kultur und Medien umgesetzt werden soll.
"Oft wird in der Politik über die Teilhabe von Menschen mit Behinderung debattiert. Die Sprache der Politik ist aber meist zu kompliziert, sodass die von einem Gesetz Betroffenen den Inhalt nicht verstehen und damit auch nicht mitreden können", bedauert Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD).
Als erste Fraktion im Deutschen Bundestag hat die SPD darum einen Antrag auch in leichter Sprache formuliert, sodass ihn möglichst alle verstehen können. "Leichte Sprache besteht aus kurzen, einfachen Sätzen mit kurzen Wörtern. Der Text ist in großer Schriftgröße verfasst, enthält viele Erklärungen und bunte Bilder, die das Verstehen des Textes erleichtern", erklärt Kelber.
Veröffentlicht am 31.01.2012
ArbeitsgemeinschaftenVerdiente Ehrung einer großen Frau
Pressemitteilung
Die ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) Bonn begrüßt die Umbenennung des Winkelsweg in Marie-Schlei-Allee.
Marie Schlei hat durch ihre politische Arbeit die Geschicke der Bundesrepublik geprägt. Als Parlamentarische Staatssekretärin von Helmut Schmidt und später als erste weibliche Ministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit setzte sie sowohl innen- als auch außenpolitisch wichtige Akzente.
„Wichtig für sie war es, auch die Rechte der Frauen sowohl in Deutschland als auch weltweit zu stärken“, so Dörte Schall, stellvertretende Vorsitzende der ASF, die auch an der Feierlichkeit zur Namensgebung am 18. Januar 2012 um 11:00 Uhr teilnimmt. „Wir freuen uns, dass Marie Schlei nun eine verdiente Ehrung in Bonn erhält.“
Aus ihrer Biographie heraus war es Marie Schlei immer wichtig, dass sozial Benachteiligten geholfen wird und Aufstiege ermöglicht werden.
Auch für die Rechte der Frauen trat sie stets ein. Aus eigener Erfahrung kannte sie die Schwierigkeiten die Frauen heute in der männerdominierten Arbeitswelt haben.
Selbst nach ihrem politischen Rückzug aus gesundheitlichen Gründen setzte sie sich noch weiter in der Arbeiterwohlfahrt für andere ein.
Zur Erinnerung trägt auch der Marie-Schlei-Verein bei, der in Afrika, Asien und Lateinamerika Bildungsprojekte für Frauen fördert.
Veröffentlicht am 17.01.2012
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