RHEINBLICK - 3 Fragen 3 Antworten - Herbert Dauben

 

1. Bonn droht der Verkehrskollaps. Wie lösen Sie das Stau-Problem?

Eine Lösung bedeutet hier Verminderung des motorisierten Individualverkehrs durch Verbesserung der Attraktivität des öffentlich Nahverkehrsangebots sowie vor allem durch eine Förderung des Radverkehrs mit Fahrradschnellstraßen aus den Umgebungsgemeinden nach Bonn sowie der innerstädtischen Bevorrechtigung des Fahrradverkehrs an Ampelkreuzungen und in Fahrradstraßen und der Einführung des grünen Pfeils für Fahrrad-Rechtsabbieger.
Je attraktiver das Radfahren für Pendler wird, umso mehr Menschen werden auf das Fahrrad als das am wenigsten staugefährdete und umweltbelastende Verkehrsmittel umsteigen!


 
2. Gerade in der Großstadt ist das Teilnehmen am Straßenverkehr mitunter gefährlich. Was sind Ihre Ideen zur Unfallvermeidung?

Der beste Weg zur Unfallvermeidung ist immer noch die Reduzierung der innerstädtischen Regelgeschwindigkeit! Tempo 30 dort, wo es zulässig ist, sollte Standard werden. Bis zu einer bundesweiten Regelung fordern wir für Bonn eine möglichst großzügige Übergangsregelung für mehr Tempo 30 Zonen.
Dies muss einhergehen mit Aktionen und Kampagnen (nehmt Rücksicht aufeinander) sowie eine Aufklärung auch von Fahrschulen über die Bedeutung von Fahrradstraßen und Schutzstreifen.

 

3. Die Feinstaubbelastung in Bonn ist immanent. Wie bekommen wir diese aus Ihrer Sicht in den Griff?

Individualverkehr vermindert man durch ein intelligentes Shuttle-System von Sammelparkplätzen vor der Stadt in Verbindung mit sicheren Radunterstellmöglichkeiten und guter Anbindung an den ÖPNV, durch eine möglichst schnelle Einführung eines Radverleihsystems und begleitende Maßnahmen, wie zum Beispiel die Kappung des Cityrings am Bahnhof.
Die Umstellung der Bonner Busflotte auf E-und O-Busse, Wasserstoff- und Erdgasfahrzeuge ist ebenfalls ein erfolgversprechender Ansatz zur Verringerung der Belastungen.
Ein Förderprogramm für Bonner Handwerksbetriebe zum Umstieg auf E-Lastenfahrräder und E-Mobile gehört ebenso dazu wie auch das Einfahrverbot für große LKWs, verbunden mit zentralen Umladeplätzen für die gewerbliche Anlieferung auf der „letzten Meile“ durch E-Fahrzeuge.
In diesem Zusammenhang verweise ich Sie auf Artikel "Verkehrswende - oder Fahrverbote", der in unserer Zeitschrift Rückenwind in den nächsten Tagen erscheinen wird.

 

Biografische Angaben:

Herbert Dauben ist 2. Vorsitzender des ADFC Bonn / Rhein-Sieg e.V.

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