Schwarz-Gelb geht baden – Bunte Mehrheit rettet Freibäder vor Privatisierung

Veröffentlicht am 29.09.2017 in Kommunalpolitik

In der Ratssitzung am 28. September hat eine Mehrheit aus SPD, Linken, Sozialliberalen, BBB und einigen Grünen vorerst die Freibäder vor einer Privatisierung gerettet. Die Verwaltung wollte die Ausschreibung zur Übernahme der Bonner Freibäder durch private Investoren beginnen und dafür die Zustimmung des Rates. Die SPD-Fraktion erwartet nun eine Idee der Verwaltung, wie die Freibäder ohne Privatisierung dauerhaft in die Bonner Bäderlandschaft integriert werden können.

„Die Vorlage der Verwaltung hat das geliefert, was die Ratskoalition bestellt hat“, so Gabi Mayer, stellvertretende Vorsitzende und sportpolitische Sprecherin der Fraktion. „Bereits vor einem Jahr haben wir darauf hingewiesen, welche Folgen der damalige Beschluss haben wird. Während der gesamten Diskussion um den Bäderentscheid wurden wir für unsere klaren Worte, am Ende der Bäderdebatte drohen die Freibäder auf der Strecke zu bleiben, scharf angegriffen und diese sogar als Lügen bezeichnet. Jetzt hat die Verwaltung unsere Position bestätigt, indem sie mit den Übernahmeverhandlungen mit privaten Investoren beginnen wollte. Daher freut uns, dass zumindest Teile der Koalition während der Diskussion im Rat zur Vernunft gekommen und der Vorlage nicht gefolgt sind.“

Fenja Wittneven-Welter, stellvertretende sportpolitische Sprecherin der Fraktion, ergänzt: „Die Verwaltung ist jetzt gefordert, eine Lösung für die Freibäder unter einem städtischen Dach zu finden. In unseren Augen sind die Freibäder Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, die erhalten werden müssen. Hier können sich Familien erholen, die sich einen Sommerurlaub nicht leisten können.“ Zudem müssten die Fördervereine eng in die weiteren Planungen zur Zukunft der Bäder eingebunden werden. „Sie tragen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit entscheidend zum Erfolg der Bonner Freibäder bei. Bisher waren sie jedoch nur das Feigenblatt, hinter dem die Verwaltung und die Ratskoalition die Privatisierung vorantreiben konnten. Jetzt müssen sie endlich durch Verwaltung und Politik unterstützt werden in ihrem Engagement für ihre Bäder und Stadtteile, obwohl natürlich auch sie ein Freibad nicht alleine wirtschaftlich betreiben können.“

 
 

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