Finanzierung Beethovenhalle

Veröffentlicht am 06.09.2018 in Kommunalpolitik

Die neueste Kostenschätzung der Verwaltung für die Sanierung der Beethovenhalle liegt bei über 94 Millionen Euro. Vor allem unerwartete Mehraufwendungen würden zu dem erneuten Anstieg beitragen. Zudem verzögere sich die Fertigstellung bis zum April 2020. Eine Antwort, wie hoch die Kosten am Ende sein werden, konnte die Verwaltung in der Sitzung des Projektbeirates Sanierung Beethovenhalle am 5. September nicht geben.

„Für einen völlig neuen Kostenpunkt, die Ertüchtigung der Orgel, hat die Verwaltung ihre Vorlage zurückgezogen“, berichtet der Kulturausschussvorsitzende Dr. Helmut Redeker aus der Sitzung des Projektbeirates. „Hierfür sollen zunächst Spenden gesammelt werden. Ob dies gelingen wird, werden wir sehen. Ertüchtigt muss die Orgel auf jeden Fall werden, denn auf dem technisch aktuellsten Stand ist sie schon lange nicht mehr.“ Die momentan auf 94 Millionen Euro bezifferten Sanierungskosten der Beethovenhalle seien zudem noch nicht das Ende der Fahnenstange. „Die Nachträge bekommen der Projektbeirat und der Rat von der Verwaltung erst vorgelegt, wenn sie tatsächlich von den Firmen nach Ausführung der Arbeiten kalkuliert sind und vorgelegt werden. Nachträge entstehen, wenn es beispielsweise zu Bauverzögerungen kommt oder Mehrarbeiten notwendig werden, etwa wenn mehr Beton zum Verfüllen der Hohlräume unter der Beethovenhalle nötig ist, als zunächst geplant. Noch sind nicht alle Nachträge bekannt. Daher ist die Verwaltung auch nicht zu einer Schätzung dessen, was da noch auf uns zukommt, bereit – und wahrscheinlich auch nicht in der Lage. Momentan ist folglich völlig offen, wie es mit der Kostenentwicklung weitergeht. Auf Nachfrage gab es auch niemanden, der garantieren wollte, dass bei 100 Millionen Euro Sanierungskosten Schluss sei.“

Angelika Esch, stellvertretende Sprecherin im Projektbeirat Sanierung Beethovenhalle, ergänzt: „Die Schallmauer von 100 Millionen Euro ist fast erreicht und wird sicherlich bald schon durchbrochen werden. Eine unbekannte Größe in allen Planungen sei die anteilige Umsatzsteuer. „Die uns bekannten Baukosten sind Nettokosten, hierzu muss noch die anteilige Umsatzsteuer addiert werden. Hier hat die Verwaltung immer mit einem recht niedrigen Anteil zwischen ein und zwei Prozent gerechnet. Es weiß aber niemand, ob das Finanzamt diese Zahlen später auch anerkennt. Möglich wäre auch, dass ein höherer Anteil für die Umsatzsteuer angenommen wird. Dann müsste die Stadt nachzahlen. Die 100 Millionen Euro-Schallmauer läge dann wahrscheinlich schon hinter uns. Die Verwaltung hat auf unsere Nachfrage zugesagt, zum Finanzausschuss genauere Erläuterungen zu geben.“

 
 

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